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Wie in meinem Steckbrief schon gesagt breake ich in meiner Freizeit! Ich bin Mitglied in einer Crew aus Waldperlach - Smokin' Aces - und breake jetzt schon seit einem Jahr!
Für alle die sich unter dem Begriff Breakdance nix oder wenig vorstellen können hier eine Erklärung:


Der Begriff Breakdance wurde in den 1980er Jahren von den Medien erfunden und bezeichnet eine Tanzform, die der afro- und puertoamerikanischen Jugend der 1970er Jahre entstammt und sich für den Laien hauptsächlich durch akrobatische Merkmale auszeichnet.

Die ursprüngliche und unter vielen Tänzern (B-Boys/B-Girls, auch: Breaker) noch heute bevorzugte Bezeichnung lautet B-Boying. Zu Breakdance gehört auch Popping, Locking und Boogaloo.

Wegen den Ungerechtigkeiten zwischen Weissen und Schwarzen, hatten sich ab 1910 über das ganze Land hinweg nach und nach Ghettos entwickelt. Stadteile, welche völlig verwahrlost sind und hauptsächlich von Schwarzen bewohnt werden. Lebt man einmal im Ghetto, hat man kaum eine Chance jemals daraus hinauszukommen. Demzufolge stieg auch die Kriminalitätsrate in den Ghettos unaufhörlich. Tödliche Rivalisierungskämpfe unter Gangs gehören bis heute zur Tagesordnung.

Mit der Entstehung von Hip Hop sahen viele auf einmal wieder Sinn in ihrem Leben. Durch Hip Hop (Breakdance) Wettbewerbe konnten sich die verfeindeten Gangs anstelle von blutigen Strassenkämpfen beweisen.

Allen voran setzte sich Afrika Bambaata, selbst DJ, für diese friedlichen Partys ein.

In der South Bronx von New York, einem trostlosen, von Schwarzen bewohnten Slum, gab es Anfang der 70er Jahre nicht viel, was Jugendliche tun konnten. Sie lungerten auf der Straße herum. Meist hatte einer von ihnen einen riesigen Cassetten-Recorder dabei. Die Jungs hörten die neuesten Disco-Hits. Und wenn es eine Pause in der Musik gab, ließen sie sich einfach auf den Boden fallen. Da lagen sie nun. Einfach wieder aufstehen wäre zu billig gewesen. Denn in der Bronx lagen normalerweise nur die Jungs auf dem Boden, die einen Kampf verloren hatten. Also machten sie aus dem Hinfallen und Aufstehen eine Kunst. Wenn die Musik wieder einsetzte, schraubten sie sich in die Höhe, balancierten auf Händen, drehten sich auf dem Kopf. Sie trugen auch Wettkämpfe aus, weil das viel besser war, als sich zu prügeln. Durch die Tanzschlachten, in denen die Gangs gegeneinander antraten, wurden die Bewegungen immer komplizierter und spektakulärer. Bald war es kaum noch lächerlich, sich vor fremden Leuten auf der Straße in den Dreck zu werfen - wenn man nur geschickt genug wieder hochkam.

Für viele Jugendliche bot Breakdance eine Alternative zu den sich in den Straßen der verarmten Stadtvierteln (Slums) organisierenden, kriminellen Gangs und gleichzeitig eine Perspektive, aus dem Alltagsleben des Ghettos zu entfliehen.

Weitere Infos zu meiner Crew findet ihr hier: Smokin' Aces
Pics kommen demnächst...